Schwarzer Freitag
Erschreckend realistisch spiegelt dieses Spiel das Treiben an der Börse wieder, allerdings nicht ohne Augenzwinkern!
von Friedemann Friese
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Das Spiel:
In der Finanzwelt wird gemeinhin der 25. Oktober 1929 als Schwarzer Freitag bezeichnet. Allerdings fand der Börsencrash, der zur Weltwirtschaftskrise führte, bereits an einem Donnertag statt. Durch die Zeitverschiebung war in Europa schon der Freitag angebrochen.
Das Strategiespiel beschreibt auf erstaunlich realistische Weise das Leben an der Börse. Die Spieler müssen mit Aktien spekulieren, also kaufen und idealerweise günstiger wieder verkaufen. Den Gewinn können sie in neuen Aktien oder, krisensicher, in Gold und Silber anlegen. Sie können die Kurse Ihrer Aktien gezielt beeinflussen und in die Höhe treiben. Zum Beispiel durch staatliche Subventionen, für die zwar Zinsen bezahlt werden müssen, die aber nicht zurückgezahlt werden brauchen. Der Steuerzahler wirds schon tragen. Doch sollten sie immer auf der Hut sein: Der Markt hat seine eigenen Gesetze. Wenn die Aktien nicht rechtzeitig vor dem Börsencrash in Gold und Silber umgewandelt werden, kommt es zur Krise. Das Spiel heißt nicht ohne Grund "Schwarzer Freitag".
Der Bremer Kult-Autor Friedemann Friese hat auf seiner Website die Entstehung des Spiels dokumentiert. In einem Blog hat er jeden Freitag die einzelnen Schritte von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt beschrieben.
Blog Projekt Schwarzer FreitagDer Inhalt:
1 Spielplan; 125 Aktenkoffer (je 25 in den Farben grün, orange, rot, blau, gelb); 15 schwarze Aktenkoffer; 5 Kursmarker (je 1 in den Farben grün, orange, rot, blau, gelb); 2 Silbermarker (grau); 20 Silberbarren; 20 Goldbarren; 5 Sichtschirme; 5 Stufenkarten; 1 Zinsmarker; 1 Stoffbeutel; 8 Spezialaktionskarten; Spielgeld; 20 Subventionskarten und 1 Spielanleitung.